Montag, 1. Mai 2017

Basel nach Heidelberg geschafft

Am 29. April 2017 bin ich von Basel SBB Bahnhof nach Heidelberg Bahnstadt gefahren. Es waren am Ende 258km auf dem Garmin. Dieser hatte Mühe mit dem Akku. Ich habe ihn am Schluss im Rucksack aufgeladen. 

Kurze Zusammenfassung was man als Minimum Gepäck bei einer so langen Tour mit dem Rennrad dabei haben sollte (in einem kleinem Rucksack).

- richtige Bekleidung ( ich hatte Winterhandschuhe und Regenjacke dabei und habe sie am Anfang benutzt)
- Schlauch, Reifenheber, Luftpumpe (sollte immer dabei sein)
- Ersatzreifen
- Schuhplatten
- Schuhe, extrem praktisch falls man richtig Pech hat und zum Beispiel zu einem Bahnhof laufen muss
- Essen (ich hatte Winforce Pro Gels und Getränke)
- Genügend Wasser
- USB Akku und Ladegeräte (ohne Navigation ist man aufgeschmissen).
- Wichtigstes Werkzeug (Inbus etc)

Die Strecke habe ich wie immer offline auf www.komoot.de geplant. Hat bis auf eine merkwürdige Kreuzung super geklappt. Die Garmin Navigation hatte ich als backup parat, falls die Bundesstrassen zu mühsam gewesen wären. Aber Achtung, der Garmin fährt zwar super schöne Strecken, aber die sind meist viel länger als die Komoot Strecken. Siehe ein anderer Post in diesem blog zu diesem Thema.

Mittwoch, 19. April 2017

Schweiz - Heidelberg

Ein Langstreckenziel für diese Jahr habe ich mir gesetzt: Von der Schweiz nach Heidelberg in einem Tag zu radeln.

Google plant so die Strecke. 261km laut Google. Dem Rhein entlang zum Neckar.

Sonntag, 27. November 2016

Musik auf dem Rennrad - Aftershokz Kopfhörer

Dieser Blogeintrag soll nicht dazu verleiten, Musik auf dem Rennrad zu hören. Am besten man fährt ohne Musik. Jegliche Ablenkung, dazu zählt auch Musik, kann gefährlich sein.

Trotzdem gibt es Strecken, die einfach langweilig sind ohne Musik. Wenn man alleine trainiert, kann Musik auch motivierend wirken.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit den Aftershokz Kopfhörern gemacht. Diese Kopfhörer übertragen den Schall nicht direkt ins Ohr, sondern auf die Knochen in der Nähe der Ohren. Damit sind die Ohren frei und können Umgebungsgeräusche aufnehmen. Dieses ist weniger gefährlich als Kopfhörer im Ohr (die empfehle ich auf keinem Fall).

Der Klang ist erstaunlich gut. Wenn man nicht fährt, sogar dafür dass man nichts auf den Ohren hat, sehr gut. Ich war im Laden sehr überrascht als ich sie das erste Mal ausprobierte, natürlich habe ich sie dann auch gekauft.

Beim Fahrradfahren, ist die Qualität dann nicht mehr ganz so gut, denn nun kommen Windgeräusche hinzu. Aber man hat trotzdem die Musik "im Ohr", und das Gedächtnis wird getriggert und man hört den Song trotzdem gut, wenn man ihn schon kennt. Mich hat es nie gestört. Ich weiss nicht ob es vielleicht stört wenn man unbekannten Text, wie Nachrichten hört (mache ich auf dem Fahrrad nie). Was hilft, ist ein aerodynamischer Helm, welcher Windgeräusche minimiert. Ich fahre nun schon seit einem halben Jahr mit dem Kopfhörer und möchte ihn nicht missen. Selbst wenn man ihn ohne Musik benutzt, hört man wenn eine Nachricht eintrifft oder jemand anruft, aber mein Garmin Edge 1000 zeigt das auch an. 

Man kann übrigens mit dem Kopfhörer auch telefonieren, aber man sollte dazu anhalten. Bei der Fahrt geht es nur vernünftig, wenn man langsam fährt (bis ca. 15km/h), danach sind die Windgeräusche im Mikrofon zu laut. Mittels der Tasten kann man die Musik weiter schalten, Sprachassisten wie Siri nutzen. Auch die Lautstärke kann man regeln, das Handy kann also im Trikot bleiben und ist per bluetooth mit dem headset verbunden. 
 

Donnerstag, 3. November 2016

Lange nichts geschrieben, kurzes update

Auch wenn ich lange nichts hier geschrieben habe, lebe ich noch und bin auch fleißig Rennrad gefahren.

Dieses Jahr bin ich für das Champions Training Pro Team gefahren. War eine nette Erfahrung. Ich denke ich werde dazu mal einen extra Blogbericht verfassen. Wer sich dafür interessiert, bitte einfach einen Kommentar hinterlassen.

Ca. 8300km sagt Strava für dieses Jahr schon, vielleicht schaffe ich die 10000 noch in 2016.

Rennen wie Mallorca312, Säntis Classics, Tour de Suisse und den Highländer bin ich dieses Jahr gefahren. Erster bin ich zwar nirgendwo geworden, war trotzdem aber immer mit meiner Platzierung zufrieden (ausser bei der Tour de Suisse, wo mir kurz nach dem Start die Kette gerissen ist).

Die Anzahl meiner Rennräder hat sich verdoppelt. Es sind noch ein Ghost Pro Racer und ein Felt F5 dazugekommen. Das BMC GF02 mit Scheibenbremsen wird sicher bald wieder zum Zug kommen mit Schutzblechen, wenn das Wetter wieder schlechter wird.

Samstag, 5. März 2016

Programme um Leistungsdaten (Watt) auszuwerten

Moderne Hometrainer und Rennräder mit Leistungsmesser generieren viele Daten mit konkreten Angaben in Watt. Diese sollte man auch regelmässig anschauen und auswerten. Damit kann man eigene Stärken und Schwächen finden und sein Trainingsprogramm diesbezüglich anpassen. Ausserdem kann man den Fitnesszustand erkennen und unabhängig vom Wetter (Wind) seine Leistung beurteilen.

Die Grafik unten zeigt eine Darstellung von Leistung, Höhe, Herzfrequenz in Garmin Connect.

Folgende Programme zur Auswertung sind mir bekannt:

  • Strava (cloud, ios, Android), der Klassiker kann mit Leistungsdaten umgehen und enthält rudimentäre Funktionen um sie auszuwerten. Für Fortgeschrittene reicht das aber nicht aus. Kostenlos und Premium Angebote.
  • Golden Cheetah (Windows, Mac, Linux) kann fast alles anzeigen und auswerten. Braucht aber etwas Einarbeitungszeit und Kenntniss der verschiedenen physiologischen Modelle. Kostenlos.
  • Trainingspeaks (ios, Android, cloud) ist ein auf sehr wissenschaftlich fundierten Modellen beruhende Auswertesoftware. Ist nicht kostenlos wenn man komplexere Auswertungen erhalten möchte.
  • WKO4 (Mac, Windows) ist ein kostenpflichtiges Programm, welches noch mehr Auswertungsmöglichkeiten als Trainingspeaks anbietet. Habe es nur mal ohne Leistungsdaten benutzt.
  • Veloviewer kann auch für sehr einfache Analysen benutzt werden, kann aber noch weniger als Strava.
Mein Favorit ist Golden Cheetah zur Zeit.

Wer kennt andere Programme? Bitte kommentieren.


Dienstag, 15. Dezember 2015

Trainingstipps Teil 3 (100% gratis und selber getestet): Die Muskeln werden in der Erholungsphase produziert

Die Muskeln werden in der Erholungsphase produziert
    • Wichtig ist, auf den Körper zu "hören". Wenn alles weh tut, nicht weiter trainieren. Damit verhindert man Übertraining. Wenn man viel trainiert steigt das Übertrainings-Risiko stark an. Man merkt es, wenn man auch nicht mehr richtig motiviert zum fahren ist, Dann lieber Fahrrad stehen lassen, bis man wieder "heiss" darauf ist.
    • Genügend Erholungsphasen einplanen. Ich habe oft sogar Kollegen gesehen, welche kurz vor einem Wettkampf oder eine schweren Tour noch trainieren mussten. Das ist kontraproduktiv. Lieber pausieren, vor schweren Wettkämpfen oder Touren empfehle ich sogar eine Woche gar nicht zu fahren (oder nur ganz leicht und wenig). Dann hat man danach richtig viel Power.
    • Die Muskeln bilden sich nicht beim Training, sondern danach. Training ist der Trigger dafür, aber die Erholungsphase muss genügend lang sein. Schmerzen in den Muskeln deuten nicht darauf hin, dass gerade dann Muskeln produziert werden. Wer ständig Schmerzen hat, trainiert zu viel / zu intensiv. Langsam steigern ist besser als mit Power kurzzeitig versuchen zu trainieren.